1. Allgemeine Grundlagen / Geltungsbereich 

1.1 Für sämtliche Rechtsgeschäfte zwischen dem Auftraggeber und der Auftragnehmerin, Saskia Höfer, LeitSatz Kommunikation, Mariahilferstrasse 101/1/23, 1060 Wien (folgend „Trainerin“ genannt) gelten ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

1.2 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für alle künftigen Vertragsbeziehungen, somit auch dann, wenn bei künftigen Vertragsbeziehungen darauf nicht ausdrücklich hingewiesen wird.

1.3 Entgegenstehende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers sind ungültig, es sei denn, diese werden von der Trainerin ausdrücklich schriftlich anerkannt.

1.4 Für den Fall, dass einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sind oder werden sollten, berührt dies die Wirksamkeit der verbleibenden Bestimmungen und der unter ihrer Zugrundelegung geschlossenen Verträge nicht. Die unwirksame ist durch eine wirksame Bestimmung, die ihr dem Sinn und wirtschaftlichen Zweck nach am nächsten kommt, zu ersetzen.

2. Umfang des Beratungsauftrages / Stellvertretung

2.1 Der Umfang eines konkreten Auftrages wird im Einzelfall durch Abgabe eines Angebots durch die Trainerin und dessen Annahme durch den Auftraggeber vertraglich vereinbart.

2.2 Die Trainerin ist berechtigt, die ihr obliegenden Aufgaben ganz oder teilweise durch Dritte erbringen zu lassen. Die Bezahlung des Dritten erfolgt ausschließlich durch die Trainerin selbst. Es entsteht kein wie immer geartetes direktes Vertragsverhältnis zwischen dem Dritten und dem Auftraggeber.

2.3 Der Auftraggeber verpflichtet sich, während sowie bis zum Ablauf von drei Jahren nach Beendigung dieses Vertragsverhältnisses keine wie immer geartete Geschäftsbeziehung zu Personen oder Gesellschaften einzugehen, deren sich die Trainerin zur Erfüllung ihrer vertraglichen Pflichten bedient. Der Auftraggeber wird diese Personen und Gesellschaften insbesondere nicht mit solchen oder ähnlichen Beratungsleistungen beauftragen, die auch die Trainerin anbietet.

3. Aufklärungspflicht des Auftraggebers / Vollständigkeitserklärung

3.1 Der Auftraggeber sorgt dafür, dass die organisatorischen Rahmenbedingungen bei Erfüllung des Trainingsauftrages an seinem Geschäftssitz ein möglichst ungestörtes, dem raschen Fortgang des Trainings förderliches Arbeiten erlauben.

3.2 Der Auftraggeber wird die Trainerin auch über vorher durchgeführte oder laufende Beratungen, Trainings, Weiterbildungen und dergleichen – auch aus anderen Fachgebieten – umfassend informieren, wenn sie für den Auftrag der Trainerin relevant scheinen.

3.3 Der Auftraggeber sorgt dafür, dass der Trainerin auch ohne deren besondere Aufforderung alle für die Erfüllung und Ausführung des Trainingssauftrags notwendigen Unterlagen zeitgerecht vorgelegt werden und ihr von allen Vorgängen und Umständen Kenntnis gegeben wird, die für die Ausführung des Trainingssauftrages von Bedeutung sind. 

Dies gilt auch für alle Unterlagen, Vorgänge und Umstände, die erst während der Tätigkeit der Trainerin bekannt werden.

3.4 Der Auftraggeber sorgt dafür, dass seine Mitarbeiter und die gesetzlich vorgesehene und gegebenenfalls eingerichtete Arbeitnehmervertretung (Betriebsrat) bereits vor Beginn der Tätigkeit der Trainerin von dieser informiert werden.

4. Berichterstattung / Berichtspflicht

4.1 Die Trainerin verpflichtet sich, über ihre Arbeit, die ihrer Mitarbeiter und gegebenenfalls auch die beauftragter Dritter dem Arbeitsfortschritt entsprechend dem Auftraggeber Bericht zu erstatten.

4.2 Die Trainerin ist bei der Herstellung des vereinbarten Werkes weisungsfrei, handelt nach eigenem besten Wissen und Gewissen und in eigener Verantwortung, sofern ein konkreter Auftrag keine abweichende Bestimmungen enthält.

5. Schutz des geistigen Eigentums

5.1 Die Urheberrechte an den von der Trainerin und ihren Mitarbeitern und beauftragten Dritten geschaffenen Werke (insbesondere Übungsblätter, Methoden, Datenträger etc.) verbleiben bei der Trainerin. Die Werke dürfen vom Auftraggeber während und nach Beendigung des Vertragsverhältnisses ausschließlich für vom Vertrag umfasste Zwecke verwendet werden. Der Auftraggeber ist insofern nicht berechtigt, das Werk (die Werke) ohne ausdrückliche Zustimmung der Trainerin zu vervielfältigen oder zu verbreiten. Keinesfalls entsteht durch eine unberechtigte Vervielfältigung/Verbreitung des Werkes eine Haftung der Trainerin – insbesondere etwa für die Richtigkeit des Werkes – gegenüber Dritten.

5.2 Ausgenommen von Punkt 5.1 sind Videoanalysen, die im Rahmen der Trainings hergestellt und an die Teilnehmer der Trainings verschickt werden. Diese werden nach Abschluss eines Auftrags von der Trainerin gelöscht. Falls der Auftraggeber eine Sicherung dieser Videoanalysen wünscht, hat er dafür selbst Sorge zu tragen.

5.3 Ein Verstoß des Auftraggebers gegen diese Bestimmungen berechtigt die Trainerin zur sofortigen vorzeitigen Beendigung des Vertragsverhältnisses und zur Geltendmachung anderer gesetzlicher Ansprüche, insbesondere auf Unterlassung oder Schadenersatz.

6. Gewährleistung

6.1 Die Trainerin ist ohne Rücksicht auf ein Verschulden berechtigt und verpflichtet, bekannt werdende Unrichtigkeiten und Mängel an ihrer Leistung zu beheben. Sie wird den Auftraggeber hievon unverzüglich in Kenntnis setzen.

6.2 Dieser Anspruch des Auftraggebers erlischt nach sechs Monaten nach Erbringen der jeweiligen Leistung. 

7. Haftung / Schadenersatz 

7.1 Die Trainerin haftet dem Auftraggeber für Schäden – ausgenommen für Personenschäden - nur im Falle grober Fahrlässigkeit oder Vorsatzes. Dies gilt sinngemäß auch für Schäden, die auf von der Auftragnehmerin beigezogene Dritte zurückgehen. 

7.2 Schadenersatzansprüche des Aufraggebers können nur innerhalb von sechs Monaten ab Kenntnis von Schaden und Schädiger, spätestens aber innerhalb von drei Jahren nach dem anspruchsbegründenden Ereignis gerichtlich geltend gemacht werden.

7.3 Der Auftraggeber hat den Beweis zu erbringen, dass der Schaden auf ein Verschulden des Auftragnehmers zurückzuführen ist.

7.4 Sofern die Trainerin das Werk unter Zuhilfenahme Dritter erbringt und in diesem Zusammenhang Gewährleistungs- oder Haftungsansprüche gegenüber diesen Dritten entstehen, tritt die Trainerin diese Ansprüche an den Auftraggeber ab. Der Auftraggeber wird sich in diesem Fall vorrangig an diese Dritten halten.

8. Geheimhaltung / Datenschutz

8.1 Die Trainerin verpflichtet sich zu Stillschweigen über alle ihm zur Kenntnis gelangenden geschäftlichen Angelegenheiten, insbesondere Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse sowie jedwede Information, die er über Art, Betriebsumfang und praktische Tätigkeit des Auftraggebers erhält.

8.2 Die Trainerin verpflichtet sich, über den gesamten Inhalt des Werkes sowie sämtliche Informationen und Umstände, die ihr im Zusammenhang mit der Erstellung des Werkes zugegangen sind, insbesondere auch über die Daten von Kunden des Auftraggebers, Dritten gegenüber Stillschweigen zu bewahren.

8.3 Die Trainerin ist von der Schweigepflicht gegenüber allfälligen Gehilfen und Stellvertretern, denen sie sich bedient, entbunden. Sie hat die Schweigepflicht aber auf diese vollständig zu überbinden und haftet für deren Verstoß gegen die Verschwiegenheitsverpflichtung wie für einen eigenen Verstoß.

8.4 Die Schweigepflicht reicht unbegrenzt auch über das Ende dieses Vertrags- verhältnisses hinaus.

8.5 Die Trainerin ist berechtigt, ihr anvertraute personenbezogene Daten im Rahmen der Zweckbestimmung des Vertragsverhältnisses zu verarbeiten. Der Auftraggeber leistet der Trainerin Gewähr, dass hiefür sämtliche erforderlichen Maßnahmen insbesondere jene im Sinne des Datenschutzgesetzes, wie etwa Zustimmungserklärungen der Betroffenen, rechtzeitig getroffen werden.

8.6 Die Trainings können, insoweit es dem Auftrag angemessen ist, teilweise oder vollständig auf Video aufgezeichnet werden. Die Trainerin wird das entstandene Videomaterial nach Trainingsende vernichten. Fotografien, die allenfalls im Rahmen der Trainings entstehen, können von der Trainerin zu Werbezwecken veröffentlicht werden. Mit Annahme des Angebots stimmt der Auftraggeber damit überein. Ein Widerspruch dessen ist schriftlich zu erbringen.

8.7 Die Bestimmungen dieses Abschnittes 8 gelten nicht im Falle gesetzlich angeordneter Aussagepflichten.  

9. Honorar

9.1 Das vereinbarte Honorar ist binnen 14 Tagen nach Vertragsschluss auf das Konto der Trainerin zu überweisen.

9.2 Die Trainerin wird jeweils eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung ausstellen.

9.3 Anfallende Barauslagen, Spesen, Reisekosten, Mieten für externe Meetingräume etc. sind gegen Rechnungslegung der Trainerin vom Auftraggeber zusätzlich zu ersetzen, es sei denn im Trainingsangebot wird angegeben, dass jene im Preis inkludiert sind.

9.4 Unterbleibt die Ausführung des vereinbarten Werkes aus Gründen, die auf Seiten des Auftraggebers liegen, oder aufgrund einer berechtigten vorzeitigen Beendigung des Vertragsverhältnisses durch die Trainerin, so behält die Trainerin den Anspruch Einbehaltung des bereits gezahlten Honorars.

9.5 Der Auftraggeber hat das Recht bis sechs Wochen vor Beginn eines bestimmten Trainings oder Trainingsblocks vom Vertrag zurückzutreten. In diesem Fall schuldet der Auftraggeber der Trainerin nur diesen bereits tatsächlich entstandene Kosten, insbesondere etwa für Mieten oder nicht stornierbare Buchungen. Tritt der Auftraggeber zwischen zwei und einer Woche vor Trainingsbeginn zurück, schuldet er der Trainerin dieser bereits tatsächlich entstandene Kosten sowie 50 Prozent des vereinbarten Honorars. Tritt der Auftraggeber innerhalb einer Woche vor Trainingsbeginn zurück, schuldet er der Trainerin dieser bereits tatsächlich entstandene Kosten sowie das volle vereinbarte Honorar .

10. Elektronische Rechnungslegung

10.1 Die Trainerin ist berechtigt, dem Auftraggeber Rechnungen auch in elektronischer Form zu übermitteln. Der Auftraggeber erklärt sich mit der Zusendung von Rechnungen in elektronischer Form durch die Trainerin ausdrücklich einverstanden.

11. Dauer des Vertrages

11.1 Jeder Vertrag endet grundsätzlich mit dem Abschluss des Trainings.

12.2 Der Vertrag kann dessen ungeachtet jederzeit aus wichtigen Gründen von jeder Seite kostenfrei gelöst werden.
Als wichtiger Grund ist insbesondere anzusehen,

- wenn ein Vertragspartner wesentliche Vertragsverpflichtungen verletzt oder
- wenn ein Vertragspartner nach Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Zahlungsverzug gerät.
- wenn berechtigte Bedenken hinsichtlich der Bonität eines Vertragspartners, über den kein Insolvenzverfahren eröffnet ist, bestehen und dieser auf Begehren des Auftragnehmers weder Vorauszahlungen leistet noch vor Leistung des Auftragnehmers eine taugliche Sicherheit leistet und die schlechten Vermögensverhältnisse dem anderen Vertragspartner bei Vertragsabschluss nicht bekannt waren.  

13. Schriftlichkeit, Zustellung

13.1 Zu diesem Vertrag bestehen keine weiteren Vereinbarungen, Zusätze oder Ähnliches.

13.2 Jede Änderung, Ergänzung oder Ähnliches zu diesem Vertrag muss schriftlich erfolgen. Auch eine Änderung dieses Schriftlichkeitsgebots muss schriftlich erfolgen.

13.3 Erklärungen einer der beiden Vertragsparteien gegenüber der anderen haben in Schriftform zu erfolgen, wobei die Übermittlung E-Mail oder andere elektronische Medien ausdrücklich zugelassen ist.

14. Rechtswahl und Gerichtsstand

14.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen und unter ihrer Geltung mit der Trainerin abgeschlossene, einzelne Verträge unterliegen materiell österreichischem Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts.

14.2 Sollte aus diesem Vertrag ein Streit zwischen den Parteien entstehen, so verpflichten sich diese vorrangig, gemeinsam auf eine möglichst rasche und für beide Seiten annehmbare Lösung hinzuarbeiten.

14.3 Gerichtsstand ist das sachlich und örtlich für den Sitz der Trainerin zuständige Gericht.

15. Salvatorische Klausel

15.1 Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder unter ihrer Geltung mit der Trainerin abgeschlossener, einzelner Verträge unwirksam, nichtig oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit dieses dieser Bedingungen und Verträge im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmungen soll solche wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkung der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, welche die Parteien mit der unwirksamen beziehungsweise undurchführbaren Bestimmungen verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich diese Bedingungen oder ein Vertrag als lückenhaft erweisen.